EP „RUNAR“

01 │ Vilinn Er That
02 │ Hariwulfar
03 │ Hariwulfar (Skaldic version)

Wie oft wird das Metall in den Stein gedrungen sein? Wie oft wurde der Hammer geschwungen, um diese Runen zu erschaffen? Glanzrunen, Zauberrunen. War der unbekannte Autor tatsächlich der Zauberkünste mächtig? Zumindest steht das Zeugnis seiner Kräfte auch nach über 1300 Jahren immer noch an eben jenem Ort, an dem er es einst errichtet hat. Niemand hat es offenbar gewagt, sich mit diesen Mächten zu messen.

„Neun Hengste und neun Böcke opferte ich… wer dies hier zerbricht, den wird ein grausamer Tod ereilen…“

Wolfenmond hat diese Zeilen aufgegriffen und zum Klingen gebracht. Brachiale Gitarren und Schlagzeug treffen auf Wikingerinstrumente wie Lyra und Talharpa. Sonja Saltara singt auf alt-nordisch von den zwanzig Königen, ihren Söhnen und Vilinn, der den Riesen getötet hat. Dabei gelingt es den vier Musikern, die Mystik dieser Zeilen auf magische Weise einzufangen und die Kraft, die einst auf den Stein eingewirkt hat, durch ihre Musik zu transportieren.

Nachdem Anfang des Jahres 2021 ihr Album „Aufbruch“ auf den Markt kam, schiebt Wolfenmond mit ihrer EP „Runar“ drei grandiose Stücke nach, die definitiv Lust auf mehr machen. Von Simon Michael (Subway to Sally) gemischt, entsteht ein Gesamtsound, der die Idee der Aufbruch weiterdenkt, das Vorgängeralbum aber in Energie und Ausdruck überflügelt, getragen von der Botschaft einer längst vergessenen Zeit.

„Untergang künde ich…“ (Hariwulfar 675 n.Chr.)

CD „AUFBRUCH“

01 │ Die schwarzen Wasser
02 │ Aufbruch
03 │ Verbannt
04 │ Seemannslied
05 │ Maskentanz
06 │ Tanzverbot
07 │ Das letzte Mahl
08 │ Nanoq
09 │ Todesengel
10 │ Kuss des Todes
11 │ Die Spinne
12 │ Dunder i Fjället
13 │ Ridderspranget

„Komm‘ mit uns. Löse Dich von den Fesseln dieses Lebens. Trauer und Dunkelheit wirst Du auch woanders finden!“ Mit diesen Worten fordern die Musiker von Wolfenmond den Hörer auf, sie auf ihrer Reise in die mythischen Welten der Wikinger zu begleiten. Sie folgen dabei den alten Sagen aus der Landnahmezeit und den Spuren jener Geächteten, die als Vogelfreie durch die kargen Weiten Island zogen und ihren sicheren Hafen für immer verlassen mussten.

Auch Wolfenmond hat die Segel gehisst und bricht in neue Gefilde auf. Denn mit „Aufbruch“ leiten sie ein neues Kapitel ihrer Bandgeschichte ein: Noch nie kam ein Album so druckvoll daher, noch nie war es so komplex und aufwändig produziert. Um ihrem Gesamtkonzept die richtige Würze zu verleihen, hat Wolfenmond zudem mit einem Chor, verschiedenen Gastmusikern, Sprechern und Künstlern zusammengearbeitet.

Wolfenmond ist damit endgültig über die reine Mittelaltermusik hinaus gewachsen und folgt dem Pfad, der bereits beim Vorgängenalbum „Neumond“ eingeschlagen wurde: Dudelsack, Schalmei und Drehleier treffen auf brachiale E-Gitarren und vielschlichtige Elektrosounds, dazu der kraftvolle Gesang Sonja Saltaras, der uns Geschichten aus dem hohen Norden erzählt. Über zehn Jahre durfte dieses Projekt nun reifen und manch einer fragte sich bereits, warum es so still um Wolfenmond geworden war? Die Antwort darauf liefert die neue Platte mit 13 Tracks. Einmal durch das atmosphärische Intro in seinen Bann gezogen, wird der Hörer von einem tanzbaren Ohrwurm zum nächsten getragen. Das Warten hat sich also gelohnt! Nun kann es los gehen, zu neuen Ufern!